Einfach nicht zu fassen, was dieses Tool alles kann! Im Funktionsumfang der Bash enthalten sind auch 2 Pseudo-Devices für die Kommunikation via TCP oder UDP:
- /dev/tcp/HOSTNAME/PORT und
- /dev/udp/HOSTNAME/PORT
Beim Aufrufen der Devices sollte es sich bei HOSTNAME um einen validen (im Sinne von via DNS auflösbar) Hostnamen oder eine IP handeln. Klar eigentlich. Und PORT ist wohl auch selbsterklärend. Ausgestattet mit diesen Werkzeugen läßt sich daraus nun ein prima Portscanner, der für jeden gegebenen Port einen TCP connect scan durchführt, bauen:
HOSTNAME=${1:-localhost} PSTART=${2:-1} PEND=${3:-1023} for PORT in `seq $PSTART $PEND`; do (echo >/dev/tcp/$HOSTNAME/$PORT) >/dev/null 2>&1 && echo "$PORT open" done
Das Skript erwartet als Parameter (in der Reihenfolge ihrer Nennung) den Namen des zu scannenden Hosts oder seine IP, den Beginn und das Ende der zu scannenden Portrange. Alle Parameter sind optional und werden ggf. durch localhost und die Ports 1-1023 ersetzt.
Aber immer dran denken liebe Kinder: NUR IM EIGENEN HEIM UND NICHT AUF DER STRASSE SPIELEN!!!
7 Kommentare
1 Ping
Toadie sagt:
20. Juni 2011 von 20:05 (UTC 1)
Vielen Danke. Echt witzig und eigentlich für das meiste ausreichend.
Toadie sagt:
20. Juni 2011 von 20:44 (UTC 1)
Interessanterweise kann der Portscanner mir keine Infos von einem W7 Rechner erzählen. Läuft und läuft und läuft und hört nicht auf.
Bei Linux Rechnern funktioniert alles einwandfrei.
ronny sagt:
21. Juni 2011 von 23:03 (UTC 1)
Klingt ja interessant. Hatte bisher nicht die Gelegenheit, das Tool an einer W7 Box auszuprobieren. Liegt sicherlich an den in Vista und W7 verbesserten Security Features (evtl. wirklich kaum Ports offen?).
Toadie sagt:
22. Juni 2011 von 05:54 (UTC 1)
Ja sind nur wenige Ports offen aber nmap z.B. kommt durch listet alle offenen Ports auf.
Werde es auf Arbeit mal bei einer XP Maschine Testen, interessiert mich jetzt doch woran das liegt
Toadie sagt:
30. Juli 2011 von 12:44 (UTC 1)
Servus,
ich hoffe es geht in Ordnung das ich dein Skript etwas mit Zenity erweitert habe.
Siehe hier: http://blog.toadie.de/?p=2405
ronny sagt:
7. August 2011 von 12:25 (UTC 1)
Das geht absolut in Ordnung! Eine schöne Lösung.
Toadie sagt:
18. August 2011 von 18:18 (UTC 1)
Danke. Ist ja nichts besonders, die Leistung kommt von dir.
toadie.de » Blog Archive » Shell | Mini Portscanner sagt:
30. Juli 2011 von 12:42 (UTC 1)
[...] Think open! habe ich neulich ein kleines Skript für einen extrem kleinen Portscanner gesehen. Aus Langeweile [...]